• Fernando Zapata

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    Fernando Zapatas persönliche Entwicklung

    Fernando Zapata, geboren in Kolumbien, von Musik und Tänzen seiner Heimat inspiriert, erlernte er im Alter von acht Jahren erste tänzerische Fähigkeiten im Jazz Dance und Salsa bei Claudia Cadena in den Städten Cali und Medellín. Er war vom Tanzen so begeistert, dass er schließlich den Entschluss fasste, den Tanz zu seinem Beruf zu machen, und seinen bisherigen Beruf als Elektrotechniker und Programmierer aufzugeben.

    Ein erster Höhepunkt seiner Karriere in Kolumbien war die Zusammenarbeit mit dem berühmten Ballett Folklórico Nacional de Colombia. Mit diesem hatte er zahlreiche Auftritte auf verschiedenen Tanzfestivals im ganzen Land. Als sein Interesse an den lateinamerikanischen Tanzformen weiterhin anwuchs, entschied er sich, 1991 intensive Tangostudien bei den renommierten Tangolehrern Osvaldo Soto, Gustavo Naveira, Pablo Verón, Ana Milena Plebs sowie Gloria und Rodolfo Dinzel zu machen.

    In den folgenden sechs Jahren nahm Fernando über die Grenzen Kolumbiens hinaus an unterschiedlichen Tanzwettbewerben teil. Er gewann viele Preise, schaffte es, südamerikaweit in verschiedenen Kategorien jeweils unter die ersten drei Plätze zu kommen. Insgesamt erhielt er 37 Pokale und wurde bei der Campeonato Nacional 1996 kolumbianischer Meister im Salsa.

    Tanzstudio Zapatissimo und Latinodance-Company-Berlin

    Ein Meilenstein seiner Karriere ist die Gründung seines Tanzstudios Zapatissimo im Jahre 2010.

    Tänzer und Künstler der Hauptstadt bezeichnen es als sehr erfreulich, einen so renommierten, Choreografen und hervorragenden Showtänzer wie Fernando Zapata hier mit seinem Tanzstudio vorzufinden, einen, nicht nur mit lateinamerikanische Wurzeln, sondern auch mit beeindruckender internationaler Erfahrung.

    Das Tanzstudio Zapatissimo bietet ein umfangreiches Programm für das Üben unterschiedlichster Tänze wie Salsa in verschiedenen Stilen (Kubanisch, Los Angeles Style, Cali Style u. a.) und auf allen Niveaus, ebenso Tango Argentino, (Vals und Milonga), aber auch Salsango und Tango Rueda. Letzterer geht auf Fernandos Kreativität zurück. Er schuf sie in Anlehnung an andere Tanzformen, die im Kreis getanzt werden wie zum Beispiel Rueda de Casino.

    In seinem Tanzstudio wird vorwiegend Paartanz gelehrt und geübt, es werden aber auch Choreographien in der Gruppe einstudiert. Weiter wird Lady-Styling angeboten und in zahlreichen Kunsttanz-Seminaren finden Programme zu speziellen Themen statt.

    Für all diejenigen, die weitere lateiname­rikanische Tänze erlernen möchten, wie beispielsweise Cumbia, Mambo, Reggaeton oder individuelles Dance Scouting, steht Fernando Zapata für Privat-stunden zur Verfügung.

    Die  Shows und Choreographietermine sind bei ihm sind außerordentlich beliebt, da man bei Fernando besonders schnell, auf hohem Niveau und mit viel Spaß Tanzkunst lernen kann.

    Fernando Zapata als Tanzlehrer

    Eine der wichtigsten Standbeine seiner Tätigkeit ist die Ausbildung für professionelle Tänzer und Tanzlehrer.

    So veranstaltete Fernando 2006 noch verschiedene Workshops in Kolumbien. In diesem Rahmen war er unter anderem Gastlehrer für die sechsfachen Salsa-Weltmeister, die Gruppe Swing Latino und für die Weltmeister im Bühnen-Tango, Carlos Paredes und Diana Giraldo.

    1997 ging er in die USA, wo für ihn mit dem Leben und seiner Arbeit als Tanzlehrer eine neue Etappe begann, und er sich, durch die in New York, New Jersey und Belmont gesammelten Erfahrungen, als Tanzpädagoge und Choreograph International weiterentwickeln konnte. 

    Im August 2008 sollte er Deutschland in der Tango-Argentino-Weltmeisterschaft in Buenos Aires vertreten. Zusammen mit seiner Tanzpartnerin Erica Rist ist es ihm gelungen, große Erfolge zu erzielen. Nachdem er gegen 600 professionelle Paare aus der ganzen Welt im Wettstreit angetreten war, kam er bis ins Halbfinale. Aufgrund dieses Erfolges durften Fernando und Erica in Buenos Aires an großen Fernsehshows wie zum Beispiel der Show de Susana teilnehmen.

    Showtanz und Choreografiearbeit

    Als Fernando 1998 nach Deutschland kam, fiel er sofort durch seine Professionalität im Tanz-unterricht, der Erstellung von Choreographien und der Qualität seiner Tanzshows auf.

    Bereits im Dezember desselben Jahres gestaltete er in Bonn eine Vorstellung zusammen mit den Latein-Weltmeistern Ralph Müller und Olga Omeltchenko. Von 2000-2003 arbeitete er bei der Tanzschule Keller in Berlin sowie der Creadance Tanzschule als Tanzlehrer für Salsa und Tango Argentino. Weiterhin bestritt er auf Salsa-Festivals Aufführungen neben weltberühmten Salsa-Stars Louis Váskes, Jobby Váskes, Susanna Montero, Leon Rose, Tropical Gem.

    2005 arbeitete Fernando als Haupttänzer und  Trainer der bekannten Modern Dance Companies Toula Limaios und Rubato und mit der Opera Latinoamericana (Astor PiazolaMaría de Buenos Aires) und auch der Humboldt-Universität zu Berlin zusammen.

    Im gleichen Jahr beteiligte er sich am Tango-Projekt Berlin der Akademie der Künste als Showtänzer und choreographischer Assistent. Weiter wirkte Fernando als Tänzer und Choreograph beim Programm des Sommer-Varietés in der Ufa-Fabrik Berlin: Sind wir nicht alle ein bisschen Tango? (2006) mit, auch in der Berliner Philharmonie, der Volksbühne (Grüner Salon), im Tippi Zelt und beim ADAC (2009), in den Hotels Adlon und Maritim und auf verschiedenen Messen und Fashion-Shows.
    Im Jahre 2006 wurde er aus vielen Mitbewerbern aus der ganzen Welt als bester Tango-Tänzer für eine Show an der Seite der Sängerin
    Ute Lemper und anderer Stars des erfolgreichen Musicals Cabaret ausgewählt.

    Am Abschlussabend der Fußballweltmeisterschaft durfte er vor dem Präsidium und den inter-nationalen Delegierten der FIFA im Deutschen Historischen Museum auftreten.

    Im Jahr 2007 Jahre hatte er bereits seine eigene professionelle Showgruppe, die Latinodance-Company-Berlin, gegründet. Diese trat und tritt bei großen Events, Galas, Performances und Fashion-Shows auf mit Tänzen wie Tango, Salsa, Samba, Reggae, Hip Hop und Bachata - ein neuer Schwerpunkt von Fernando. Der Kontakt mit der Dominikanischen Republik und die Erfahrungen mit den südamerikanischen und karibischen Tänzen generell haben dazu beigetragen, dass Fernando zu einem der bedeutendsten Choreografen auf dem Gebiet des Bachata geworden ist. Er wurde nicht nur zum Ersten Bachata-Festival Berlins im No­vember 2010 sowie zum – noch größeren – Ersten Hamburger Bachata-Festival im April 2011 eingeladen.

    In Die Kälte des Nordens choreographierte und tanzte Fernando Zapata für eine Kreuzfahrtlinie mit Kurs auf Tallin, Riga und Stockholm.

    International aktiv ist Fernando mit seinen Shows und als Tanzlehrer für Workshops bis heute. Einladungen zu den unterschiedlichsten Salsa-Festivals, neben Künstlern wie Super Mario, Luis Vázquez, Melisa Fernández und anderen Stars des lateinamerikanischen Tanzes, führen ihn weiterhin um die Welt:

    • Salsacamp Italien (Mai 2011)

    • Salsafestival Fürth (Juni 2011)

    • Bachata Festival Berlin (November 2011)

    • World Salsa Festival, Feria de Cali (Kolumbien – Dez. 2011)

    • Latinofestival Korsika (September 2010, 2011, 2012)

    • Salsa-Festival Peters­burg (November 2011, 2012)

    • Copenhagen Salsa Festival (Mai 2012)

    • Eröffnung der Langen Nacht der Museen Berlin (Klaus Wowereit Kultur Forum Berlin 2012)

    • Swering Schloßgarten Nacht. Aug. 2013

    • Lange Nacht der Museen Aug. 31 2013 ( Iberoamerikanisches Institut  Berlin )

    • TV Sat 1 Got to Dance 2014
    • Opel Ball Leipzig 2014
    • Sudamerika Tag Konzert Haus Berlin Gendarmenmarkt Berlin 2015
    • Sommer Saisson Mall of Berlin 2016 Jun. - August 2016

    Teilnahme an Weltmeisterschaft 2008

    Im August 2008 sollte er Deutschland in der Tango-Argentino-Weltmeisterschaft in Buenos Aires vertreten. Zusammen mit seiner Tanzpartnerin Erica Rist ist es ihm gelungen sehr große Erfolge zu erzielen. Nachdem er gegen 600 professionelle Paare aus der ganzen Welt im Wettstreit angetreten ist, kam er ins Halbfinale. Daraufhin durften Fernando und Erica in Buenos Aires an großen Fernsehshows wie zum Beispiel der Show de Susana teilnehmen.

    Film und Fernsehen

    Seine Erfahrungen als Tänzer beim größten staatlichen Fernsehsender Kolumbiens Caracol Televisión, in der Sendung Baila de Rumba machten es Fer­nando Zapata leicht, auch in Deutschland für Fernsehen (ARD, RTL RBB, MDR) und Kino tätig werden zu können.

    Nachdem er 1997 nach New York gegangen war, konnte er an einem seiner interessantesten Projekte teilnehmen: Mitarbeit als Tänzer in dem Spielfilm Evita mit Weltstar Madonna.

    In dem Film Tango im Schnee, mit Ursula Moon, erstellte Fernando die Choreografien, trainierte die Schauspieler und übernahm selbst eine Rolle als Tanzlehrer.

    Für den Film trainierte er Tänzer und Schauspieler, er unterrichtete internationale Super­stars der Popmusik in den Fachgebieten Tanz und Choreographie, als Spezialist für Trainingstechnik für Schauspieler, Herren- und Frauentechnik, So­cial Dancing und Bühnentanz.

    In dem Dokumentarfilm Caruca – Leben ist Tanz (Kuba-Deutschland, Regie: Kerstin Störl und Cornelius Griep) über die kubanische Tänzerin Caridad Rodríguez Riverón entwarf er die Choreografien für die Tanzshow, trat selbst als Tänzer auf, und bei der Premiere beteiligte er sich an der Podiumsdiskussion (26.11.2010).

    In einer weiterer Podiumsdiskussion, der vom Lateinamerika-Forum organisierte Latin Music Talk, wird Fernando über die Entwicklung des Musikstils Salsa und über aktuelle Entwicklungen der Berliner Szene Auskunft geben, und über lokale und globale Einflüssen berichten.

    In Frankreich, Holland, Spanien, Dänemark, der Schweiz, Griechenland, Polen, Italien und weiteren europäischen Ländern sowie in Südamerika und der Karibik trat er in Dokumentarfilmen und Werbespots auf, für die er auch die erforderlichen Choreografien entwickelte.

    einer wissenschaftlich-kulturellen Veranstaltung, die Frau Prof. Dr. Kerstin Störl (Technische Universität Berlin) im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Lateinamerika-Forums „Berühmte Frauen in Lateinamerika“ und in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerika­nischen Institut organisierte,


    Tanz als soziale Komponente (Kinder, Jugendliche, Gehörlose)

    Gegenwärtig führt Fernando Zapata ein Projekt mit Jugendlichen und Kindern der Englischen Sprachschule Cosmopolitan School in Berlin durch.

    Er führte dort als Choreograf latein­amerikanische Tänze ein, damit die Schüler über die Bewegung und die Musikalität von Salsa und Tango ihre jugendliche Unbekümmertheit mit angemessenem sozialem Verhalten in Einklang bringen können – zusammen mit ihren aus anderen Kulturen stammenden Tanzschülern.

    Ein aktuelles Projekt, das Fernando Zapata in Kooperation an der Technischen Universität Berlin begonnen hat: Diversität und Hybridität im Kontext von Kultur, Sprache und Kommunikation (Regie: Dr.  Prof. Kerstin Stöhrl). Es bezieht sich auf Kommunikationsprobleme physisch eingeschränkter Menschen, insbesondere von Gehörlosen, denen Fernando durch die Möglichkeit von Tanz und Körpersprache eine neue Perspektive aufzeigt.

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    IT IS AMAZING

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